Das Wirkungsprinzip von Viagra

 

Was ist Viagra?

Viagra gehört wohl zu den bekanntesten Medikamenten aller Zeit. 1998 wurde Viagra in den USA und Europa zugelassen und hat seitdem schon Männern auf der ganzen Welt zu mehr Schwung im Bett und einer harten Erektion verholfen. Ursprünglich forschten die Wissenschaftler in den Laboren des bekannten Pharmabetriebs Pfizer nach einem wirksamen Medikament zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit. Durch Zufall konnte festgestellt werden, dass die Patienten mit einer stärkeren Erektion reagierten, wenn Sie Sildenafil zu sich nahmen. Weitere klinische Studien belegten diese überraschende Wirkung und führten dazu, dass Viagra zu einem international erfolgreichen Bestseller wurde.

 

Wie funktioniert Viagra?

Viagra hilft Männern, die unter einer erektilen Dysfunktion (Impotenz) leiden indem der enthaltene Wirkstoff Sildenafil Citrate den Blutstrom zum Penis erhöht. Dadurch ergibt sich eine feste Erektion, die Sie ausreichend lange aufrechterhalten können, damit sich ein harmonisches und leidenschaftliches Liebesspiel ergeben kann. In der Regel tritt die Wirkung von Viagra innerhalb von 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme ein. Selbstverständlich sollten Sie Medikamente, die Viagra enthalten, nur dann verwenden, wenn Sie wirklich Lust auf Sex verspüren. Damit die Wirkung ihr volles Potential entfalten kann, ist es erforderlich, dass Sie zuvor sexuell stimuliert worden sind. Beachten Sie deshalb also immer den genauen Einnahmezeitpunkt des jeweiligen Präparats, um sicher zu gehen, dass sich der Wirkstoff vollständig in Ihrem Körper entfalten kann.

Wann Sie Viagra nicht verwenden sollten:

In bestimmten Fällen wird von einer Einnahme Viagra-haltiger Medikamente abgeraten. Das trifft zum Beispiel zu, wenn Sie Nitrathaltige-Medikamente zu sich nehmen. Diese werden unter anderem für Brustschmerzen verschrieben. Gleiches trifft auf Guanylatcyclase- Stimulatoren wie Adempas (Riociguat) zu, die bei der Behandlung eines Lungenhochdrucks zum Einsatz kommen. Aufgrund der Wechselwirkung könnte Ihr Blutdruck auf einen kritischen Stand herabsenken.
Außerdem sollten Sie Viagra oder Sildenafil-haltige Generika niemals verwenden, wenn Sie allergisch auf den Inhaltsstoff Sildenafil sind. Teilen Sie Ihrem behandelnden Arzt immer mit welche Medikamente Sie derzeit einnehmen und ob Sie unter anderen körperlichen Krankheiten leiden. Dies betrifft auch kürzlich vergangene Erkrankungen oder Ereignisse wie einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt innerhalb der letzten sechs Monate.

 

Welche Nebenwirkungen kann Viagra verursachen?

Viagra kann ernsthafte Begleiterscheinungen hervorrufen. Dazu gehören unter anderem eine langanhaltende und schmerzhafte Erektion (Priapismus), Übelkeit, plötzliche Hör- oder Sehverlust sowie Schwindelgefühle. Sollten Sie diese Symptome feststellen und sollten diese nicht von alleine abklingen, ist es unerlässlich sofort einen Arzt zu kontaktieren.